Hi, I’m Fredrick

Filmemacher based in Bielefeld, Germany

Meine Mission und ich

Heute bin ich mit meinen 25 Jahren immer noch der Junge von damals, nur mit einem klaren Ziel und viel geilerem Equipment. ;)

Auch filme ich mich nicht mehr selbst beim Rad fahren, sondern ich erzähle die spannenden Stories von Unternehmen.

Kreativ und neugierig wie damals und mit dem Ziel, nachhaltigen Mehrwert für alle Beteiligten zu bieten.

Das ist meine Mission!

Ich habe das Filmemachen und die Fotografie schon in meiner Jugend für mich entdeckt. Angefangen hat es mit meiner ersten eigenen Kamera, der ersten GoPro Hero.

Mit dieser Kartoffel habe ich mich hauptsächlich beim Mountainbiken im Teutoburger Wald selbst gefilmt und die Zusammenschnitte auf YouTube hochgeladen.

So bin ich schon früh in die Welt des Filmemachens und der Kamera- und Schnitttechnik eingetaucht.

So richtig hat meine Reise als Filmemacher und Fotograf in meinem Work and Travel Jahr in Kanada begonnen. Meine Erfahrungen und Erlebnisse habe ich dort in Travelvideos festgehalten. Zudem habe ich alleine in diesem Jahr gut 20.000 Fotos gemacht. Und ja, das ist eine Menge!

Von da an nahm alles seinen Lauf.

Es ist 2018 und ich habe gerade meine zweite Wintersaison als Lifty in Stanton, besser bekannt als Sankt Anton am Arlberg, hinter mir. Das waren mit die besten sechs Wintermonate meines Lebens. Jeden Tag konnte ich durch meine Arbeit Snowboarden gehen, das war einfach der Hammer! Dazu habe ich dort jede Menge neue Freunde kennengelernt und nebenbei noch gutes Geld verdient. Und wenn man nicht alles beim Apre Ski versoffen hatte, blieb davon auch gut was übrig.

So auch bei mir. Was macht man also mit dem ganzen Geld nach einer Skisasion?

Richtig, man gibt alles für ein komplettes Kamerasetup aus. Heute würde ich davon abraten, aber damals schien es einfach nur das Richtige zu sein. Und was soll ich sagen?

Das hat den Stein so richtig ins rollen gebracht!

Rückblickend waren die Monate nach dem Kauf unglaublich. Ich habe nichts anderes als Fotos gemacht und Videos gedreht. Besonders mit meinen Fotos habe ich schnell in der Bielefelder Instagramcommunity Anklang gefunden. Für mich hatte sich damit eine ganz neue Welt eröffnet.

Mit den Likes kamen auch immer häufiger Auftragsanfragen.

Angefangen hat es in Kanada...

-11 Monate Work and Travel Kanada

-4 Wochen USA

-6 Monate Work and Travel Neuseeland

-2 Wintersaisons á 6 Monate Österreich

-diverse weitere Soloreisen

Im November 2018 bereitete ich mich für den Sprung in die Selbständigkeit vor, doch plötzlich zog es mir den Boden unter den Füßen weg. Plötzlich ging gar nichts mehr.

Atemnot, nicht in der Lage zehn Schritte am Stück zu gehen und eine unbeschreibliche Müdigkeit. Was war das denn? Meine Hausärztin und weitere Ärzte waren ratlos, bis mein HNO Arzt mir die frohe Botschaft kurz vor Weihnachten mitteilte: "Ihre Leberwerte sind im Keller, Ihre Milz gefährlich groß angeschwollen. Sie dürfen die nächsten 6 Monate keinerlei Sport machen, denn die akute Gefahr eines Milzrisses besteht. Das kann Lebensgefährlich sein. Sie haben Pfeiffersches Drüsenfieber."

Ich sitze da und denke nur so: "Bitte was??"

Der Arzt klärte mich über die Krankheit und den weiteren Verlauf auf. Bei vielen bleibt es wohl unbemerkt, mich traf es leider mit voller Härte.

Die nächsten Wochen und Monate verbrachte ich in meinem Bett. Bewegung ging nicht, ich hatte einfach keine Kraft und ich war andauernd zusätzlich krank, da mein Immunsystem durch das Drüsenfieber stark geschwächt war.

Als hätte das nicht gereicht, kamen noch eine Depression hinzu. Damit hatte ich schon in früheren Jahren zu kämpfen, manchmal auch heute noch. Ich bin der Meinung, dass das nie komplett weg geht. Es verschwindet nur irgendwo im Hintergrund und wartet, bis es einen wieder einnehmen kann.

Wie auch immer, das waren keine schönen sechs Monate.

Restart

Nach meiner Genesung war ich motivierter denn je und stürzte mich direkt in die Selbständigkeit. Und was soll ich sagen? Das war genau die richtige Entscheidung!

Ist es einfach? Nein, aber genau das liebe ich so daran.

Ich lag die Monate zuvor nicht nur elendig im Bett herum, sondern ich habe mir alle notwendigen Skills in Adobe Premiere Pro und Adobe Photoshop angeeignet, die ich für professionelle Arbeit brauchte.

Anfangs hatte ich nur Fotografie als Dienstleistung angeboten, heute besteht mein Business zu 85% aus Videodienstleistungen. Woran das liegt?

Ich habe in der Zeit wo ich hauptsächlich als Fotograf tätig war festgestellt, dass sich die Stories meiner Kunden viel besser in Videoform darstellen und vermarkten lassen. Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst, was für eine unglaubliche Power hinter gutem Visual Storytelling und qualitativ hochwertigem Bewegtbild steckt.

Video ist das Medium der Zukunft!

Das soll nicht bedeuten, dass ich die Fotografie nicht mehr liebe. Das tue ich mehr denn je!

Trotzdem habe ich mich für den Weg des Filmmakings entschieden und würde es immer wieder so tun. Ich liebe es einfach so sehr, anderen durch meine Leistungen einen nachhaltigen Mehrwert zu bieten. Ich bekomme sprichwörtlich Gänsehaut, wenn ich darüber spreche.

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Mein Podcast über Fotografie und Filmmaking

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flaschen club mate in 2021 getrunken (mein Kaffee ersatz ;)

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Videoprojekte in 2021 erfolgreich abgeschlossen

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